Erfolgreiche Saison der Herren 60 und 65

Beide Mannschaften spielen schon seit Jahren personalidentisch in der gleichen Besetzung .  Die Herren 65 I bestreiten ihre Spiele in der Ostliga . Das ist die zweithöchste deutsche Seniorenliga der Verbände Berlin-Brandenburg , Meck.-Vorpommern, Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen. Die Herren 60 I spielen in der höchsten Berlin-Brandenburger Liga, der Meisterklasse.

Die Sommersaison war noch deutlich coronageprägt. Der Spielbetrieb begann für die 65er verspätet im Juli. Das erste Spiel fand bei der HSG Greifswald statt und war gleich ein Krimi. Unser Wolfgang Welk brach sich an einer Begrenzungskante im Einzel den grossen Zeh und musste unter beträchtlichen Schmerzen weiterspielen. Er hat trotzdem sowohl sein Einzel als auch sein Doppel gewonnen.   Die Begegnung mit Greifswald wurde knapp 5:4 gewonnen.

Wolfgang musste die weiteren Spiele mit Tape antreten, da wir nur sechs Spieler zur Verfügung hatten.

Die Begegnungen mit BTC Grün Gold und Blau Gold Siemens konnten ebenfalls erfolgreich bestritten werden. Verloren wurden die Spiele gegen die starken Meißner und gegen Blau-Weiß Berlin. Bei den Blau -Weißen war mit Schlager -Größe Bernhard Brink auch Prominenz vertreten, der einen sportlich fitten und menschlich sehr angenehmen Eindruck hinterließ. Im Ergebnis wurde also der dritte Platz belegt und da der Meißner TC auf einen Aufstieg verzichtete, wurden die Heiligenseer gefragt, ob sie an dem Aufstiegsspiel zur Regionalliga teilnehmen wollen. Die Mannschaft hat sich jedoch mehrheitlich gegen diese Option ausgesprochen.

Bei den Herren 60 konnten alle Begegnungen in der Meisterklasse gegen  die Staffelgegner BTC Wista, TC Klein-Machnow und Hermsdorfer SC gewonnen und damit der Staffelsieg erzielt werden. Am 18.09. ging es dann gegen den Sieger der anderen Staffel um die Berlin-Brandenburger Meisterschaft. In einer engen Begegnung gegen eine deutlich jüngere Mannschaft wurde leider das letzte entscheidende Doppel im Match-Tiebreak verloren. Trotz der ersten Enttäuschung über diese Niederlage bleibt der insgesamt positive Eindruck dieser Saison. Die Mannschaft ist mittlerweile altersmäßig aus der Altersklasse 65 „herausgewachsen“ und wird voraussichtlich im nächsten Sommer in der AK 70 spielen. Ob der Kampf mit den deutlich jüngeren 60iger noch einmal aufgenommen wird, ist noch offen.

Leider war zu den Begegnungen nur ausgesprochenes Fachpublikum anwesend. Schön wäre es, wenn auch aus dem Verein noch mehr Zuschauer kommen würden.

Achim Tübbicke

Von links: Achim Tübbicke, Michael Rakoczy, Norbert Schwenzer, Harald Krones, Hans-Dieter Hollmig, Wolfgang Welk